Ambulante Operationen

Es werden alle gängigen Eingriffe der operativen Gynäkologie durchgeführt.

Laparoskopie (Bauchspiegelung)

️Bei der Laparoskopie wird eine Optik in die Bauchhöhle durch einen kleinen Einstich an der Nabelgrube eingeführt und dadurch können die darin befindlichen Organe und Strukturen in HD auf einem Monitor dargestellt werden.Je nach Fragestellung werden durch weitere kleine Einstiche krankhafte Veränderungen durch Biopsien feingeweblich abgeklärt bzw. operativ behandelt. Die Prämisse ist; so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Der Einsatz modernster VIO-Technologie erhöht die Patientensicherheit und verkürzt die OP-Dauer. So kann z.B. bei unerfülltem Kinderwunsch mikroinvasiv dadurch die Eileiter-Durchgängigkeit und -Funktionalität wiederhergestellt und/oder verbessert werden.

Hysteroskopie (Spiegelung der Gebärmutter)

Bei der Hysteroskopie wird eine Optik in die Gebärmutterhöhle eingeführt, bei gleichzeitiger Spülung mittels einer Flüssigkeit, wird die Gebärmutterhöhle entfaltet und die Sicht verbessert. Bei diesem Eingriff können auffällige Befunde mittels Probeentnahmen abgeklärt und krankhafte Veränderungen, soweit möglich beseitigt werden.

Abrasio (Ausschabung der Gebärmutter)

Bei der Abrasio wird mit einer Kürette (speziell geformtes chirurgisches Instrument) Gewebe aus der Gebärmutter gewonnen.

Portiokonisation (Ausschneidung eines Konus aus dem Gebärmutterhals)

Bei Veränderungen am Gebärmutterhals (schlechter Krebsvorsorgeabstrich, Kontaktblutungen, etc.) wird mittels Elektrochirurgie ein Gewebekegel (Konus) aus dem Gebärmutterhals entnommen.

Intimchirurgie

Kosmetische Operationen im Intimbereich sind schon lange kein Tabuthema mehr. Jede Frau hat so die Möglichkeit, ihrem ästhetischen Empfinden gerecht zu werden. Hierzu gehören die Verkleinerung der Schamlippen (Labienplastik), die Scheidenstraffung & -verengung  (Scheidenplastik) sowie die Möglichkeit der Jungfernhäutchenwiederherrstellung (Hymenalrekonstruktion/-plastik).

Operationen an der Vulva (äußeres Genitale) und Vagina (Scheide)

Bei Scheidenstenosen (Einengung), Scheidenseptum (Strang), Zystenbildungen, Polypen (Wucherung), Abszeßen, Entzündungen der Bartholin-Drüse (Scheideneingangsdrüse) und Neubildungen (Warzen, Condylome, u.a.) ist eine operative Behandlung, unter Beachtung der Funktionalität, notwendig.

Mamma-PE (Gewebeentnahme aus der Brust)

Durch einen kleinen Hautschnitt - nach Möglichkeit am Warzenhofrand- wird das veränderte Gewebe mit einem gewissen Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe entfernt, die Lücke im Drüsengewebe wird nach Bedarf durch kleine Nähte verschlossen und die darüber liegende Haut vernäht.

Cystoskopie (Blasenspiegelung)

Hierbei wird eine Optik (Zystoskop) über die Harnröhre in die Harnblase bei gleichzeitiger Füllung der Blase mit einer Flüssigkeit eingebracht um Befunde im Bereich ableitenden Harnwege abzuklären und ggf. Proben zu entnehmen.

Rektoskopie (Darmspiegelung)

Hierbei wird eine Optik (Rektoskop)unter Luftdehnung bis zu einer Höhe von 17 cm in den Enddarm eingebracht.

Hauttumorentfernung

Bei auffälligen Hautbefunden sollte eine Abklärung durch eine feingewebliche Untersuchung erfolgen. Hierzu wird eine Schnittführung anhand der Hautspaltlinie gewählt und somit der Befund entfernt. Die Hautränder werden mobilisiert und nach Blutstillung mittels einer Naht verschlossen.

Die meisten Eingriffe können ambulant durchgeführt werden. Sollte aber eine Nachbeobachtung notwendig sein ist auch eine weitere Überwachung möglich.